Sehr hoch oben über dem innersten Talabschnitt des Kirchbaches, liegt in einem kleinen, von markanten Gipfeln umrahmten Gebirgskessel, der bekannte Falkomai- oder auch Uenletzensee, mit seinem Blick bis zu den Dolomiten. Der Bergsee ist ein besonderer Glanzpunkt für die Touren zur Hochwart, dem Schwarzen oder dem Alpenrosenweg. Über den Steig Nr. 1, vorbei an der Inneren Falkomai [Alm] verläuft ein häufig frequentierter Auf- oder Abstieg, der unterhalb des Sees einen steilen Wiesen- und Felshang  quert und dort an exponierten Stellen vorbeiführt. Erwies sich dieser Teil des Weges oft als ausgesetzt und schwierig, der ohne Schwindelfreiheit nicht selten als unpassierbar galt. Zwar war der schwierigste Abschnitt mit einem Halteseil entschärft, forderte der gesamte Hangabschnitt jedoch eine Komplettsanierung mit zusätzlichen Fixseilen. Durch Einflüsse wie Steinschlag, Schneedruck, Lawinen, Eis, Wasser und Korrosion sind sämtliche Seil- und Haltevorrichtungen mit der Zeit beschädigt worden. Nach intensiven Vorbereitungen und Besorgungen – Seilverankerungen wurden geschmiedet, Seile und Klemmvorrichtungen ausprobiert und der Materialtransport über die Seilbahn durchgeführt – begann am 28. September für die Wegebau-Gruppe ein eindringlicher Arbeitstag. An die 20 Löcher für die Verankerungen mussten in den Fels gebohrt werden, verteilt auf den insgesamt vier hintereinander liegenden Steilpassagen. Lose Steinbrocken wurden entfernt und neue Steinstufen zur einfacheren Begehung des Weges wurden eingesetzt. Sämtliche Verankerungen sind einzementiert, das über 80 Meter lange Drahtseil ausgetauscht und fest gespannt sowie deren Befestigung an den Verankerungen fachgerecht montiert worden. Infolgedessen ist der Steig nun in einem sehr guten Zustand, dank der Mithilfe der arbeitsamen „Wegmacher“. Der Alpenverein St. Pankraz dankt im Besonderen den freiwilligen Helfern, der Alminteressentschaft Außerfalkomai und der Gemeinde St. Pankraz.


Mit freundlicher Unterstützung

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